Satzung

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§ 1  Name, Sitz, Rechtsform, Geschäftsjahr

Der im Jahre 1920 gegründete Verein führt den Namen Sportverein Mochenwangen 1920 e. V. und hat sei­nen Sitz in Mochenwangen, Gemeinde Wolpertswende. Er ist  zu seiner Rechtsfähigkeit nach  § 21 BGB unter der  Nummer 30 in  das Vereinsregister  des Amtsgerichts Ravensburg eingetragen. Das Geschäftsjahr beginnt am 01.07. und endet am 30.06. eines jeden Jahres. Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Fußballverbandes e. V. und des Württembergischen Landessportbundes e. V., deren Satzungen er anerkennt.

§ 2   Zweck des Vereins

  1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
     
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
     
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
     
  4. Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die ihnen entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Der erweiterte Vorstand kann im Rahmen der haushaltrechtlichen Möglichkeiten für die Ausübung von Vereinsämtern eine angemessene Vergütung und / oder eine angemessene Aufwandsentschädigung im Sinne des   § 3 Nr. 26 a EStG beschließen.

§ 3  Mitgliedschaft

  1. Der Verein  besteht aus ordentlichen  Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und Eh­ren­mit­gliedern.
    Als ordentliche  Mitglieder gelten  Erwachsene, die  das 18. Lebensjahr vollendet haben.
    Als jugendliche Mitglieder gelten  alle Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.
     
  2. Mitglied kann jede unbescholtene Person werden. Der Antrag auf  Aufnahme ist unter Angabe  von Name, Vorname, Beruf, Alter, Wohnsitz  und Ge­burts­ort schriftlich beim Vorstand einzureichen.
    Bei  Minderjährigen ist  die  Unterschrift des  gesetzlichen Vertreters als Zustimmung hierzu ab­zu­ge­ben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, dem  Antragsteller die Gründe einer evtl. Ablehnung anzugeben.

§ 4  Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben alle Rechte welche  der Verein in der Ausübung seiner Zweckbestimmung bie­tet, insbesondere 

  1.       das aktive  und passive Wahlrecht  bei der Bildung  der satzungsgemäßen Organe,
     
  2.        das Stimmrecht  und das Antragsrecht in  der Jahreshauptversammlung und anderen Ver­samm­lung des Vereins,
     
  3.        das Recht  auf ordnungsgemäße, kostenlose Benützung  der vom Verein zur  Verfügung gestellten  Anlagen, Geräten  und Baulichkeiten.

Mitgliedschaftspflichten:

  1.       Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung. Es verpflichtet sich die Satzungsregelungen, die Ordnungen und Richtlinien des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren. Dazu gehört insbesondere:
    a) Die Mitteilung von Anschriftenänderungen
    b) Änderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren
    c) Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen relevant sind (z.B.     Beendigung der Schulausbildung, etc.)
     
  2.        Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen nach Abs. 1 nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und können diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch ein Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.
     
  3.        Die Mitglieder sind verpflichtet Beiträge und Gebühren termingerecht zu entrichten.
     
  4.        Die Mitglieder sind verpflichtet an Hauptversammlungen und sonstigen Versammlungen teilzunehmen.

§ 5  Mitgliedsbeiträge

  1. Beiträge und Gebühren werden von allen ordentlichen Mitgliedern und  jugendlichen Mitgliedern er­ho­ben. Sie  werden von der Jahreshauptversammlung festgesetzt.
     
  2. Neuaufgenommene Mitglieder können mit dem 1. Beitrag mit einer Aufnahmegebühr belegt wer­den.
     
  3. Beiträge und Gebühren werden  als Bringschuld festgelegt und sind von den  Mitgliedern jeweils im 1.  Kalenderhalbjahr zu entrichten.
     
  4. Der Vorstand kann auf Antrag Beitragserleichterung gewähren.

§ 6  Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des laufenden Geschäftsjahres zu erfüllen.
     
  2. Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands erfolgen. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
     
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
     
  4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes in einer Vorstandssitzung, bei der mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sein müssen.  

Ausschließungsgründe sind insbesondere:

  • Grober oder wiederholter Verstoß des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschlüsse des Vereins.
  • Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins.

Von der Beschlussfassung über den Ausschluss ist den Mitgliedern unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied bekannt zu machen.Gegen die Entscheidung des Vorstands kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt. 

§ 7   Ehrenmitglieder

Mitglieder oder  Funktionäre, die sich  um den Verein  oder dem Sport allgemein  verdient gemacht  ha­ben, können  auf Vorschlag des Vorstands  von der Jahreshauptversammlung  zu Eh­ren­mit­glie­dern oder Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Sie haben die Rechte ordentlicher  Mitglieder und  kön­nen an  Sitzungen des  Vorstands und der Ausschüsse mit beratender Stimme teilnehmen. Sie sind generell beitragsfrei und  haben bei allen Veranstaltungen des Vereins freien Zutritt.

§ 8   Stimmrecht

Jedes, bei Abstimmungen oder Wahlen, anwesende Mitglied und Ehrenmitglied hat  1 Stimme.    Stimm­recht­sü­ber­tra­gun­gen  sind unzulässig. Jugendliche Mitglieder bis  zum vollendeten 18. Le­bens­jahr haben bei Abstimmungen oder Wahlen des Vereins kein Stimmrecht.

§ 9  Organe des Vereins

  1.       die Jahreshauptversammlung
  2.       die Mitgliederversammlung
  3.       der Vorstand
  4.       die Vereinsausschüsse

§ 10  Versammlungen

  1. Die Jahreshauptversammlung als oberstes Organ hat die Aufgabe, durch  Aussprachen und Be­schlüs­se  auf dem  Wege der Abstimmung die  maßgeblichen, der Zielsetzung  des Vereins dien­li­chen Entscheidungen herbeizuführen, sowie durch Wahlen die Organe des Vereins zu bestellen. Sie findet grundsätzlich  im 3. Quartal des  Jahres statt, spätestens jedoch im Monat Oktober, und zwar alle 2 Jahre. Die Einberufung durch den Vorstand  hat mindestens 14 Tage vorher unter  Angabe der Ta­ges­ord­nung im  offiziellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Wolpertswende zu erfolgen.Sie hat folgende Aufgaben:
    a) Entgegennahme der Rechenschaftsberichte
    b) Genehmigung der Bilanz und der Jahresrechnung
    c) Wahl des Vorstandes
    d) Wahl oder Bestätigung der übrigen Organe
    e) Satzungsänderungen
    f) Festsetzung der Beiträge und Gebühren
    g)Erteilung der Entlastungen
    h)Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
    i)Auflösung des Vereins
     
  2. Außerordentliche Hauptversammlungen kann der Vorstand einberufen. Er  muss es tun,  wenn mindestens ein  Drittel der Mitglieder die Einberufung unter Angabe der Gründe bei ihm be­an­tragt. Die Einberufung  hat spätestens 14  Tage nach  Eingang des Antrags zu erfolgen                                                                                                                                                    
  3. Mitgliederversammlungen können vom Vorstand  bei  Bedarf einberufen werden.  Sie die­nen  der Aussprache  und Unterrichtung der  Mitglieder. Darüber hinaus  können Beschlüsse und  Ab­stim­mun­gen,  die nicht  der  Jahreshauptversammlung vorbehalten sind, gefasst und durchgeführt wer­den. Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens ein  Drittel der Mitglieder die  Einberufung unter Angabe der Gründe bei ihm beantragt. Die Einberufung  hat spätestens 14  Tage nach  Eingang des Antrags zu erfolgen.
    3a) Eine Mitgliederversammlung ist dann einzuberufen, wenn eine Jahreshauptversammlung im  Kalenderjahr nicht stattfindet. Dabei ist der  Rechenschaftsbericht des Kassiers ent­ge­gen­zu­neh­men und über die Entlastung  des Kassiers zu befinden.
     
  4. Jede Versammlung ist  von einem Mitglied des  Vorstands zu leiten. Sie ist grundsätzlich be­schluss­fä­hig ohne Rücksicht auf die erschienenen Mitglieder nach der Zahl.
     
  5. Über den Verlauf der Versammlungen  ist jeweils ein Protokoll einschließlich den Ergebnissen von Wahlen und Abstimmungen aufzunehmen  und vom Schriftführer sowie vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.
     
  6. Anträge zur Tagesordnung  müssen 14 Tage vor  dem Versammlungstag schriftlich beim Vor­stand  eingereicht sein. Über Anträge, die  verspätet oder  während der Versammlung gestellt wer­den,  kann nur  beraten und  beschlossen werden, wenn mehr als die Hälfte der anwesenden Mit­glie­der einverstanden sind.

rest folgt....